FDP fordert klare Kostenbremse: Doppelte Verwaltungsstelle in Lindhorst vermeiden

Konkretes Einsparpotenzial für den Haushalt

FDP fordert klare Kostenbremse: Doppelte Verwaltungsstelle in Lindhorst vermeiden

Die Freie Demokratische Partei Lindhorst-Sachsenhagen setzt sich mit einem aktuellen Antrag für eine konsequente und sparsame Haushaltsführung ein. Ratsherr André Burghard fordert, die geplante zusätzliche Stelle eines Verwaltungsleiters in der Gemeinde nur dann zu besetzen, wenn eine vergleichbare Stelle auf Samtgemeindeebene nicht eingerichtet wird.

Doppelstrukturen vermeiden – Kosten sparen

Hintergrund des Antrags ist die Entscheidung der Samtgemeinde Lindhorst, im Zuge des Haushalts 2024 eine A11-Stelle für die Gemeindedirektion im Fachbereich I zu schaffen. Diese Stelle soll auch Aufgaben für die Gemeinde Lindhorst übernehmen können.

Aus Sicht der FDP entsteht dadurch die konkrete Gefahr, dass identische oder ähnliche Aufgaben doppelt besetzt und damit auch doppelt bezahlt werden.

„Es kann nicht unser Anspruch sein, parallel zwei nahezu identische Stellen zu finanzieren – einmal über den Gemeindehaushalt und zusätzlich über die Samtgemeindeumlage“, so André Burghard.

Konkretes Einsparpotenzial für den Haushalt

Die FDP macht deutlich: Würde zusätzlich zur bereits geplanten Stelle der Samtgemeinde auch in der Gemeinde Lindhorst eine weitere A10/A11-Stelle geschaffen, entstünden vermeidbare Mehrkosten.

Durch die vorgeschlagene Regelung kann:

  • eine Doppelbesetzung verhindert werden
  • die vorhandene Struktur effizient genutzt werden
  • und der Gemeindehaushalt spürbar entlastet werden

Gerade vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltslage sei es entscheidend, vorhandene Synergien konsequent zu nutzen und unnötige Ausgaben zu vermeiden.

Effizienz statt Mehrkosten

Die FDP betont, dass es nicht darum geht, notwendige Verwaltungsarbeit zu verhindern, sondern diese effizient und wirtschaftlich zu organisieren. Wenn bereits auf Ebene der Samtgemeinde die entsprechenden Kapazitäten geschaffen werden, müsse dies auch sinnvoll genutzt werden.

Beratung im Fachausschuss

Der Antrag soll im Finanz- und Wirtschaftsausschuss beraten und anschließend im Gemeinderat entschieden werden.

Mit diesem Vorstoß unterstreicht die FDP ihren Anspruch auf eine verantwortungsvolle Haushaltspolitik: effizient, vorausschauend und konsequent im Sinne der Bürgerinnen und Bürger.