FDP bringt Crowdfunding-Idee für Skaterbahn in Lindhorst ein
FDP bringt Crowdfunding-Idee für Skaterbahn in Lindhorst ein
Die Freie Demokratische Partei Lindhorst-Sachsenhagen setzt sich für neue Wege in der Finanzierung kommunaler Projekte ein. Mit einem aktuellen Antrag schlägt Ratsherr André Burghard vor, ein Spendenkonto einzurichten und ein Crowdfunding-Projekt zur Realisierung einer Skaterbahn in Lindhorst zu starten.
Neue Finanzierungsideen für wichtige Jugendprojekte
Die Diskussion um eine Skateranlage begleitet den Gemeinderat bereits seit längerer Zeit. Bisher scheiterte die Umsetzung jedoch vor allem an der angespannten Haushaltslage der Gemeinde. Gerade deshalb sieht die FDP Handlungsbedarf, alternative Finanzierungswege zu erschließen.
„Unsere Jugendlichen wünschen sich seit Jahren eine Skaterbahn. Wenn klassische Finanzierungsmöglichkeiten nicht ausreichen, müssen wir neue Wege gehen“, so André Burghard.
Bürgerbeteiligung aktiv nutzen
Mit dem vorgeschlagenen Crowdfunding-Projekt sollen Bürgerinnen und Bürger, lokale Unternehmen sowie Unterstützer die Möglichkeit erhalten, sich aktiv an der Finanzierung zu beteiligen. Ziel ist es, durch gemeinschaftliches Engagement ein Projekt zu realisieren, das sonst auf unbestimmte Zeit verschoben werden müsste.
Crowdfunding – also die sogenannte Schwarmfinanzierung – wird bereits in vielen Kommunen erfolgreich eingesetzt und bietet die Chance, Projekte mit hoher gesellschaftlicher Bedeutung gemeinsam zu stemmen.
Rechtssicherheit und Transparenz im Fokus
Ein wichtiger Bestandteil des Antrags ist die Klärung der rechtlichen Rahmenbedingungen. Damit Spenden ordnungsgemäß angenommen und Spendenbescheinigungen ausgestellt werden können, soll geprüft werden, ob das Projekt als gemeinnützig anerkannt werden kann. Hierzu soll die Verwaltung eine verbindliche Abstimmung mit dem zuständigen Finanzamt vornehmen.
Signal für innovative Kommunalpolitik
Mit diesem Ansatz möchte die FDP nicht nur ein konkretes Projekt voranbringen, sondern auch ein Zeichen für moderne, kreative Kommunalpolitik setzen. Die Kombination aus bürgerschaftlichem Engagement und innovativen Finanzierungsmodellen könnte künftig auch für weitere Projekte eine Perspektive bieten.
Der Antrag soll nun im Finanz- und Wirtschaftsausschuss beraten werden, optional auch im Bau- und Sportausschuss.